Der Schatz im eigenen Unternehmen

logging_grafikIn der heutigen Zeit sind Informationen mit das Wichtigste. Jeder holt sich neue Informationen aus dem Web oder aus Zeitschriften. Wir werden förmlich mit Informationen überflutet. Dabei ist es wichtig die wichtigen Elemente herauszufiltern um nicht darin unterzugehen. Am besten sind Plattformen, welche alle Informationen zentralisieren und damit den User erlauben die für ihn wichtigen Informationen zu filtern. Warum nicht auch im eigenen Unternehmen? Continue reading

Big Data macht‘s möglich: Klinikweite Logfile-Auswertungen mit „ELK“

Digital HospitalWas in der Medizin unvorstellbar erscheint – eine Behandlung ohne Untersuchung – ist in der Krankenhaus-IT scheinbar gelebte Praxis. Denn viel zu häufig werden Logdateien zwar erfasst, aber nicht systematisch zur „Untersuchung“ ausgewertet. Im Ergebnis steht ein ziemlicher Blindflug – Sicherheitsverletzungen, Datendiebstähle, Einbrüche und andere Vorälle bleiben unentdeckt; deren  „Behandlung“ eher dem Zufall überlassen.

Dies ist umso dramatischer, da restriktive IT-Sicherheits-Maßnahmen in der Regel nur sehr begrenzt möglich. Denn wer möchte schon die Gesundheit eines Patienten durch zu eingeschränkt konfigurierte IT-Systeme aufs Spiel setzen. Continue reading

Die TOP 5 IT-Sicherheitsrisiken im Krankenhaus

Natürlich kann (und muss) man über die Bewertung von Risiken diskutieren, schließlich handelt es bei Risiken um Ereignisse in der Zukunft, die eintreten können, aber nicht müssen.

Folglich kann es unterschiedliche Meinungen und Einschätzungen geben, die sich alle mehr oder weniger gut begründen lassen. Auch greifen statistische Methoden zu kurz, da es sich oft – wie zum Beispiel im Fall Schuhmacher – um singuläre Ereignisse handelt.

Dennoch halten wir es für sinnvoll, die nach unserer Einschätzung wichtigsten IT-Sicherheitsrisiken zu benennen und zur Diskussion zu stellen.

(c) 2014 Dahamoo GmbH

(c) 2014 Dahamoo GmbH – Die TOP 5 Risiken einer Klinik

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Fall Schuhmacher: „IP-Adresse des Krankenaktenverkäufers ermittelt“

IP Adresse

IP Adresse

Nachdem wir diesen Fall mit einem Blogeintrag kommentiert haben, wurde  in den Medien heftig spekuliert wurde, wie und wann die Daten abhanden gekommen sind. Heute gab es dazu die Meldung, dass man „die IP-Adresse des Krankaktenverkäufers“ ermittelt habe. Dieses Vorgehen folgt der klassischen Methode des Rückverfolgens, die versucht aus der Kontaktaufnahme Informationen über den Täter zu ermitteln. Selbstverständlich stehen noch viel weitergehenden Methoden zur Verfügung, um eine elektronische Spur nachzuverfolgen, beispielsweise die Analyse der Datei, welche den Auszug aus der Patientenakte beinhaltete. Handelt es sich um eine exportierte Datei einen Krankenhausinformationssystems oder um einen Scan – gibt es Spuren, die verwendete Geräte und  bestimmte Softwareversionen hinterlassen haben?

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Schuhmacher Opfer eines „Datenklaus“ – Die Sicht der IT-Sicherheit

Medienberichten zufolge wurde die Krankenakte von Formel-1 Rennfahrer Michael Schuhmacher „gestohlen“ und zum Kauf für umgerechnet 50.000 Euro angeboten. Die Dokumente bzw. Daten sollen aus dem Klinikum Grenoble, Frankreich stammen. Medien aus Frankreich und der französischen Schweiz, Michael Schuhmachers Wahlheimat, haben die Meldung aufgenommen und um Details ergänzt. Selbstverständlich ist dieses Verhalten der Täter moralisch (und juristisch) aufs Schärfste zu verurteilen und unser Mitgefühl gilt den betroffenen Angehörigen.

Was aber bedeutet dieser Fall aus einer fachlichen, aus einer IT-Sicherheits-Sicht?

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Logging – Aus den Augen aus dem Sinn

Syslog von Debian

Syslog von Debian

Jeder der sich schon mal mit Logfiles auseinander setzen musste, weiß wie unübersichtlich ein nicht optimiertes Logfile ist. Anfangs versuchen motivierte Menschen noch ab und zu hinzuschauen um „ihr Gewissen zu erleichtern“, doch bei mehreren Hunderttausend oder gar Millionen Zeilen pro Tag vergeht einem schnell die Lust. Danach wird nur noch nach den Logfiles geschaut sobald der Speicher droht voll zu werden. Continue reading

Von der Bedeutung der Sicherheit in der Krankenhaus-IT

Im Mai erschien eine neue Studie der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) in Zusammenarbeit  mit DELL zum Thema „Nutzeneinschätzung von IT in deutschen Krankenhäusern.

Betrachtet wurde unter anderem die IT-Sicherheit. Hier waren die Befragten (61 Prozent) davon überzeugt, dass die Datensicherheit bereits kurzfristig – innerhalb der nächsten zwölf Monate – eines der zentralen Themen ist und weiter ausgebaut werden muss. Ein weiterer Punkt auf der IT-Agenda ist die elektronische Patientenakte (59 Prozent). Auch hier spielt die Sicherheit eine große Rolle.

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Mangelnde Sicherheit bei Medizingeräten?

Die Medien berichteten in den letzten Tagen (mal wieder), wie „unsicher“ doch  viele Medizingeräte seien und dass noch nicht einmal die elementarsten  Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel sichere Passworte, implementiert sind, siehe. Und im Übrigen schnitten deutsche Krankenhäuser im internationalen Vergleich in Bezug auf die Datensicherheit auch eher schlecht ab. Continue reading

Kommentar: Neue Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme

Orientierungshilfe

Bereits 2011 wurde die erste Fassung der „Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme“ herausgegeben. Mittlerweile wurde eine zweite, überarbeitete Fassung veröffentlicht, die eine „bessere Lesbarkeit und Übersichtlichkeit“ verspricht. Wir geben Ihnen unseren ersten Eindruck wieder und berichten, ob die Orientierungshilfe ihren Kinderkrankheiten tatsächlich entflohen ist.

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Patientendaten in der Public Cloud?

Ein interessanter, da lehrreicher Vorfall, hat sich vor kurzem in England ereignet (Quelle: The Register).

Ein Beratungsunternehmen, das sich sich auf die Analyse von großen Datenmengen, wie sie im Gesundheitswesen ja durchaus üblich sind, spezialisiert hat, veröffentlicht zunächst einen Bericht, aus dem hervorgeht, das die NHS (das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien) über eine riesige Datensammlung verfügt, die es analysieren lassen möchte. Auf einer 1 Terrabyte großen Platte wurden demanch „große Mengen detaillierter Daten von allen Krankenhäuserm Englands“ übermittelt. Das allein sollte schon zu denken geben. Continue reading