Der Schatz im eigenen Unternehmen

logging_grafikIn der heutigen Zeit sind Informationen mit das Wichtigste. Jeder holt sich neue Informationen aus dem Web oder aus Zeitschriften. Wir werden förmlich mit Informationen überflutet. Dabei ist es wichtig die wichtigen Elemente herauszufiltern um nicht darin unterzugehen. Am besten sind Plattformen, welche alle Informationen zentralisieren und damit den User erlauben die für ihn wichtigen Informationen zu filtern. Warum nicht auch im eigenen Unternehmen? Continue reading

Masterthesis: IT-Sicherheitsgesetz – Zertifizierung/Förderung der Cyber-Sicherheit im Gesundheitswesen

h-brs

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Picture: tohma, some rights reserved.

Zur Steigerung der Cyber-Sicherheit sogenannter „kritischer Infrastrukturen“ (kurz: KRITIS) trat am 25. Juli 2015 das neue IT-Sicherheitsgesetz in Kraft, siehe Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und heise.de. Zu den KRITIS-Einrichtungen zählen insbesondere auch Krankenhäuser und Kliniken. Zur Sicherstellung und Bewahrung eines „angemessen hohen“ Sicherheitsniveaus wird von den KRITIS-Einrichtungen und deren Betreibern unter anderem gefordert, dass sie innerhalb der kommenden zwei Jahre das Sicherheitsniveau durch IT-Sicherheitsaudits und -Zertifizierungen nachweisen. Weiterhin müssen die Betreiber die Einhaltung eines hohen Sicherheitsniveaus alle zwei Jahre nachweisen.

Das Anstreben einer IT-Sicherheitszertifizierung ist meist mit hohen finanziellen und organisatorischen Aufwänden verbunden. Der tatsächliche Aufwand und der Nutzen einer Zertifizierung sind dabei stark von dem genutzten Standard abhängig.

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„Smart Health“ und IT-Security

gesundheitskontext

Im Nachgang zu den spannenden Diskussionen auf der Bitkom Veranstaltung „Smart Health“ am 18.02.2015 in Köln (Aschermittwoch!) möchte ich kurz die wesentlichen Punkte für die Leser, die leider nicht teilnehmen konnten, kurz zusammenfassen.

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Big Data macht‘s möglich: Klinikweite Logfile-Auswertungen mit „ELK“

Digital HospitalWas in der Medizin unvorstellbar erscheint – eine Behandlung ohne Untersuchung – ist in der Krankenhaus-IT scheinbar gelebte Praxis. Denn viel zu häufig werden Logdateien zwar erfasst, aber nicht systematisch zur „Untersuchung“ ausgewertet. Im Ergebnis steht ein ziemlicher Blindflug – Sicherheitsverletzungen, Datendiebstähle, Einbrüche und andere Vorälle bleiben unentdeckt; deren  „Behandlung“ eher dem Zufall überlassen.

Dies ist umso dramatischer, da restriktive IT-Sicherheits-Maßnahmen in der Regel nur sehr begrenzt möglich. Denn wer möchte schon die Gesundheit eines Patienten durch zu eingeschränkt konfigurierte IT-Systeme aufs Spiel setzen. Continue reading

Bachelorarbeit implementiert Open Source Protokollierung für Klinik

Warum ist die Protokollierung bei der Klink-IT so entscheidend?

Kibana 3 - KL 2014-09-01 12-51-39Da es im Umfeld einer Klinik immer wieder zu Notfall-Situationen kommt, und die Behandlung des Patienten absoluten Vorrang genießt, sind restriktive IT-Sicherheits-Maßnahmen nur sehr begrenzt möglich. Denn wer möchte schon die Gesundheit eines Patienten durch zu eingeschränkt konfigurierte IT-Systeme aufs Spiel setzen.

Umso wichtiger ist folglich die Protokollierung von Vorgängen (Events), da sie zumindest nachträglich Missbrauch aufdecken decken können.

Leider ist es in den vergangen Jahren aber so gewesen, dass Logfiles mit dem Hinweis auf begrenzten Speicherplatz oft gar nicht erzeugt wurden bzw. wegen des schieren Umfangs niemals analysiert wurden. Im besten Fall wurden die Logs an zentraler Stelle erfasst und archiviert, allerdings nicht analysiert, schon gar nicht in Echtzeit visualisiert.

Folglich bedarf es neuer Lösungen, die klinikweit Protokolldaten erfassen, Datenschutz konform aufbereiten, zusammenführen, analysieren, korrelieren und die Ergebnisse in Echtzeit visualisieren können. Selbstverständlich sollen die Kosten für eine solche Lösung überschaubar bleiben.

Vor diesem Hintergrund wurde die Bachelorarbeit von Herrn Leek mit dem Thema „Implementierung eines Open Source Analyse- und Visualisierungssystems für domänenspezifische Protokolldateien“ erstellt.

Es konnte erfreulicherweise am Beispiel der beteiligten Klinik gezeigt werden, dass ein Aufbau einer Open Source Lösung praktikabel ist und in kurzer Zeit zu relevanten Ergebnisse führt.

So war u.a. die Erkenntnis neu, dass ein erheblicher Anteil der Angriffe von Patienten selbst(!), und zwar über das eigene Patienten WLAN durchgeführt wurde. Ebenso wurde durch die Visualisierung der Fernzugänge schnell klar, dass die Firewall-Konfiguration nachgebessert werden musste.

Darüber hinaus erlaubt die Lösung eine Echtzeit-Sicht in Form eines Dashboards, so dass die Zeit zwischen Angriff und Angriffserkennung minimiert werden kann.

Fazit: Die technischen Möglichkeiten für eine Datenschutz konforme, sichere Protokollierung sind inzwischen gegeben. Und dies mit frei verfügbaren Open Source Tools.

Von der Bedeutung der Sicherheit in der Krankenhaus-IT

Im Mai erschien eine neue Studie der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) in Zusammenarbeit  mit DELL zum Thema „Nutzeneinschätzung von IT in deutschen Krankenhäusern.

Betrachtet wurde unter anderem die IT-Sicherheit. Hier waren die Befragten (61 Prozent) davon überzeugt, dass die Datensicherheit bereits kurzfristig – innerhalb der nächsten zwölf Monate – eines der zentralen Themen ist und weiter ausgebaut werden muss. Ein weiterer Punkt auf der IT-Agenda ist die elektronische Patientenakte (59 Prozent). Auch hier spielt die Sicherheit eine große Rolle.

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Kommentar: Neue Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme

Orientierungshilfe

Bereits 2011 wurde die erste Fassung der „Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme“ herausgegeben. Mittlerweile wurde eine zweite, überarbeitete Fassung veröffentlicht, die eine „bessere Lesbarkeit und Übersichtlichkeit“ verspricht. Wir geben Ihnen unseren ersten Eindruck wieder und berichten, ob die Orientierungshilfe ihren Kinderkrankheiten tatsächlich entflohen ist.

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Billig UND gut? Open Source Security Tools im Gesundheitswesen

Logo der Open Source Initiative

Logo der Open Source Initiative

Oft sind es begrenzte IT Budgets in medizinischen Einrichtungen, welche den Einsatz professioneller, kommerzieller Sicherheitslösungen verhindern. In diesem Fall können Open Source Security Lösungen für Krankenhäuser eine echte Alternative sein.

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Bachelorarbeit: IT-Sicherheitskonzept in einer modernen Klinik

ba_itkonzeptVor rund einem Jahr verfasste ich – betreut durch die Dahamoo – meine Bachelor-Thesis mit dem Titel „IT-Sicherheitskonzept in einer modernen Klinik.“ Dieser Beitrag stellt eine kurze Reflexion über die damalige Arbeit dar.

Im Rahmen der Bachelorarbeit zum Abschluss meines Informatik-Studiums wurde ein Krankenhaus auf Schwachstellen im Bereich der IT und Awareness der Mitarbeiter untersucht.

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RED Medical: Siegel gut, alles gut?

Laut Gütesiegel Kurzgutachten ist „RED Medical (im Folgenden kurz RED genannt) eine Webapplikation, die alle administrativen und medizinischen Prozesse einer Arztpraxis unterstützt.“ Durch den Einsatz einer elektronischen Patientenakte sind die erfassten Daten, auch von externen Geräten, immer zentral gespeichert und auf dem neusten Stand. Diese zentrale Datenspeicherung bei einem externen Dienstleister bedarf einer besonderen Absicherung, um die ärztliche Schweigepflicht im Sinne des § 203 StGB zu gewährleisten. Continue reading